Gebäude

Jakobus-Kirchenzentrum

Kircheneingang

 

Unser Zentrum liegt an der Kaspar Koppstrasse und trägt die Nummer 22c. Zum Baukomplex gehört das Pfarrhaus (22b) sowie die Sigristenwohnung (22d).

Den Eingang von der Kaspar Kopp-Strasse her (siehe Bild) finden Sie auf der Landkarte bei 47° 4′ 38.23″ nördlicher Breite und 8° 19′ 58.41″ östlicher Länge.

Unser Kirchturm und seine Glocken

Er macht sich täglich regelmässig bemerkbar für je drei Minuten, um 11 Uhr und um 20 Uhr. Dies sind sogenannte ‚Zeitzeichen’; um 11 Uhr sollte das Mittagessen muss langsam in die Pfanne oder abends die Kinder den Heimweg vom Spielplatz antreten. – Fällt dieses Läuten mal weg, bekommen wir schnell Reklamationen!

Unser Kirchturm ist eine Art Sehenswürdigkeit. Öfters zur wärmeren Jahreszeit beobachten Kinder in Begleitung Erwachsener gespannt wie Glocken funktionieren, denn dank der offenen Bauweise sieht man das sehr gut. Diese offene Bauweise ist oft aber auch lästig: Empfindliche Gottesdienstbesucher/innen müssen sich die Ohren zuhalten bis sie im Kirchenzentrum angekommen sind.

Klar dürfen unsere SigristInnen nicht einfach läuten, wenn es ihnen passt. In Absprache mit der politischen Gemeinde und der kath. Kirchgemeinde ist eine Läutordnung erstellt und sowohl politisch als auch kirchlich abgesegnet worden. Daran müssen wir uns halten.
Download Läutordnung

Geschichtliches

Im Jahr 1959 stimmte die Kirchgemeinde Luzern dem Bau von Pfarrhaus und Kirche zu und am 17. Dezember 1961 wurde eingeweiht, aber noch nicht das ganze Kirchenzentrum. In den Jahren 1980 / 81 konnte dann der Erweiterungsbau ausgeführt werden zum heutigen Kirchenzentrum. Der Festgottesdienst mit den Kirchenchören aus Littau und Ebikon fand am 17. Juni 1981 statt.

Im Jahr 2000 wurde sanft renoviert, vor allem das Pfarrhaus und das Foyer der Kirche.

Den Namen „Jakobus-Kirche“ bekam die Kirche und mit ihr unser Zentrum, ohne dass wir deshalb eine Reliquie hätten erwerben müssen. Der Name „Jakobus“ führt auf zwei Wegen in die nächste Nähe von Jesus: Der älteste seiner ‚kleineren‘ Brüder hiess so und sein Jünger, einer der beiden Zebedäus-Söhne.

Jakobus „der Gerechte“

Jakobus mit dem Beinamen „der Gerechte“, war als Bruder des Herrn (Jesus) eine zentrale Gestalt der Jerusalemer Christengemeinde. Jakobus steht in Mk. 6.3 und Mt. 13.55 als erster in der Reihe der vier Brüder Jesu von Nazareth; daraus kann geschlossen werden, dass er der älteste Jesusbruder war. Jakobus „der Gerechte“ war neben Petrus und Johannes Leiter der ersten Christengemeinde in Jerusalem (Apostelgeschichte 12.17, 15.13, Galaterbrief 2.9).

FassadeJakobus erlitt nach zuverlässigen Zeugnissen (Josephus) den Märtyrertod durch Steinigung: Nachdem der römische Statthalter Festus gestorben war, hatte der Hohepriester Hannas II. die Gunst der Stunde des Machtvakuums zum Schlag gegen den Leiter der Christengemeinde in Jerusalem genutzt (ums Jahr 62). Jakobus‘ Nachfolger als Gemeindeleiter wurde sein Bruder Simon. Jakobus wird traditionell als Verfasser des neutestamentlichen Jakobusbriefes betrachtet.

Jakobus „der Ältere“

Jakobus der Ältere († um Ostern 44), der Sohn des Zebedäus und der Salome und der ältere Bruder von Johannes dem Evangelisten, war einer der Zwölf Apostel und einer der Jünger, welche Jesus sehr nahe standen. Er hatte das Vorrecht, mit Petrus und Johannes auf den Berg der Verklärung zu steigen.

Nach der Auferstehung Jesu hat er wahrscheinlich in Jerusalem und Samaria das Evangelium verkündet, weshalb ihn Herodes Agrippa I. durch das Schwert hinrichten liess.

kiz-von-sw

Die Legende erzählt, dass Jakobus auf dem Weg zu seinem Hinrichtungsplatz einen Gelähmten, der ihn zu sich rief, heilte. Daraufhin fiel einer seiner Henker, der Pharisäer Josias, vor ihm auf die Knie und bekannte sich zu Jesus Christus. Deshalb wurde auch er mit Jakobus hingerichtet. Anscheinend bat der Apostel, der als erster der Zwölf als Märtyrer starb, vor seinem Tod noch um Wasser, um Josias damit noch vor seinem Tod taufen zu können.

Seine Gebeine wurden im 10. Jahrhundert nach Santiago de Compostela („St. Jakob im Sternenfeld“) gebracht. Diese Stadt in Galizien war im Mittelalter vor Jerusalem und Rom der meistbesuchte Pilgerort und ist auch heute noch Ziel vieler Gläubigen. Jakobus ist der bekannteste Patron von Spanien; der Pilger, Krieger, Arbeiter und Apotheker. Gedenktag ist der 25. Juli.